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Mehr als 100 Rettungskräfte probten den Ernstfall
HEIDESEE - Am vergangenen Samstag wurden
im KiEZ am Hölzernen See unter nahezu realistischen Bedingungen Notfälle
trainiert. Die Rettungskräfte vom ASB Regionalverband Königs Wusterhausen/Potsdam
e.V. und von den Freiwilligen Feuerwehren aus Zeuthen und Bestensee probten
zu Land und im Wasser den Ernstfall.
Über 100 Teilnehmer, darunter Einsatzkräfte, Statisten, Schminker, Observer
sowie Koordinatoren engagierten sich in rund 30 Einsatzszenarien und nutzten
die Gelegenheit, ihr Können beim vierten Rescuecamp unter Beweis zu stellen.
Unter anderem wurden Einsatzszenarien der Wasserrettung, der Technischen
Hilfeleistungen, der Brandbekämpfung sowie die Betreuung und Behandlung
durch den Rettungsdienst durchgeführt. Hierbei lag der Schwerpunkt beim
Zusammenwirken der verschiedenen Hilfsorganisationen.
Vom Gasalarm bis zum Kindernotfall, vom Bungalowbrand mit vier Verletzten
bis hin zu verschiedenen Verkehrsunfällen - die Probleme waren vielfältig
und forderten schnelles, durchdachtes Handeln der Helfer. Auch die reibungslose
Zusammenarbeit von Feuerwehr und
Rettungssanitätern wurde intensiv trainiert. So kamen beispielsweise die
Feuerwehrkameraden und die ASB-Rettungskräfte zum Einsatz als auf einem
Motorboot ein Brand inszeniert wurde. Während sich die Feuerwehr um die
Brandbekämpfung und die Eindämmung austretender Flüssigkeiten kümmerte,
versorgten die Mitglieder der ASB-Wasserrettung die beiden Verletzten.
Eine weitere spektakuläre Übung war die Bergung eines bewusstlosen Patienten
vom Dach eines Gebäudes. Dabei wurden verschiedene Rettungsvarianten mit
Korb und mit Steckleitern trainiert.
Um die Szenen für die Helfer besonders realitätsnah zu gestalten, wurden
die Verletzungen der Statisten wirklichkeitsgetreu geschminkt.
Das Resscuecamp 2009 wurde im Anschluss mit allen Teilnehmern analysiert
und als erfolgreich bewertet. "Wir haben viel dazugelernt und unsere
Fähigkeiten unter Beweis gestellt", erklärte Ralf Glathe, Leiter
der ASB-Rettungsdienste, im Anschluss. Davon überzeugten sich vor Ort
auch
mehrere Gäste. Landrat Stephan Loge, der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr.
Peter Danckert, die Bürgermeister von Zeuthen und Bestensee sowie der
Kreisbrandmeister Horst Starke zeigten sich beeindruckt vom Engagement
der Rettungskräfte.
Ermöglicht wurde das vierte Rescuecamp durch die großzügige Unterstützung
der Leiterin des KiEZ Christine Schilling. Mancher Urlauber des Zentrums
will als Zuschauer im nächsten Jahr unbedingt wieder dabei sein.
Peggy Heydick
ASB - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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