Wie wird man 100 Jahre alt
- Teil 1 -
Sicher, jeder hat seine eigenen Vorstellungen
davon, wie man alt wird und es gibt keine Patentrezepte. So ist es auch
bei Feuerwehren. Unsere Nachbargemeinde Wildau hat in diesem Jahr gezeigt,
dass sie es schon geschafft hat. Andere Feuerwehren unseres Landkreises
sind in unserem Alter. Die Einrichtung Freiwillige Feuerwehr ist also
trotz ihres Alters noch auf der Höhe der Zeit.
Ganz wichtig ist, dass es immer wieder Menschen aus dem jeweiligen Ort
gibt, die sich für dieses Ehrenamt engagieren. Das "Brandschutzgesetz"
gibt den Rahmen und legt die Verantwortung in die örtliche Kommune, vertreten
durch den Bürgermeister. Dieser organisiert mit der Gemeindevertretung
das Geld und beide freuen sich, wenn sich Bürger des Ortes den aufgetragenen
Aufgaben annehmen.
Immer wieder gibt es Kameraden, die sich besonders für die Feuerwehr engagieren.
Sie sorgen durch Eigenleistungen dafür, dass die finanziellen Mittel sparsam
verwendet werden. Sicherlich fallen wir in den letzten Jahren auch dadurch
auf, dass das eine oder andere Fahrzeug durch ein neues Fahrzeug ersetzt
wurde. Eine leistungsfähige und den örtlichen Verhältnissen angemessene
Feuerwehr benötigt bei unserer Einwohnerzahl und den gegebenen Einsatzschwerpunkten
schon so einige Technik. Diese Technik muss gepflegt und gewartet werden
und manches ist schon so alt, dass es einfach ersetzt werden muss. Damit
die Technik überhaupt so lange halten konnte, haben die Angehörigen der
Feuerwehr in den Jahren schon viele Stunden ihrer Freizeit in den Erhalt
dieser Technik gesteckt.
Im Löschzug Zeuthen hat eine Gruppe von Kameradinnen und Kameraden die
Rostschäden an Fahrerkabine und Aufbau des Tanklöschfahrzeug TLF 16 auf
der Basis IFA W50 aus dem Jahr 1985 beseitigt. Dazu wurde die Farbe abgeschliffen,
gespachtelt, grundiert, neuer Lack aufgetragen und die Beschriftung erneuert.
Sie sorgten dafür, dass dieses Fahrzeug noch die geplante Zeit im Einsatz
bleiben kann. Damit bleibt der Gemeinde erspart, wegen verrosteter Technik
vorzeitig eine neue Investition zu tätigen. Aber auch die laufenden Kosten
zum Erhalt des Fahrzeuges konnten durch diese Eigenleistungen enorm reduziert
werden. Eine große Unterstützung kam dabei von der de Fa. Wichmann. Diese
stellte uns - vielen Dank dafür - an einem Wochenende die Lackhalle und
Technik zur Verfügung. Wir danken auf diesem Wege besonders den Kameraden
Jens Kausmann, Christoph und Thomas Stiller, Thomas Eckert, Ralf Wegel,
Steffen Schönfeld, Sebastian Groba, Jan Bolze und Sebastian Schmidt sowie
den Kameraden, die sich aus Ihrer Funktion heraus im Hintergrund dafür
eingesetzt haben, dass alles richtig läuft.
An dieser Stelle wollen wir auch auf eine weitere Leistung hinweisen.
Unser Kamerad Thomas Blume hat sich besonders dafür eingesetzt, dass wir
über ein schönes "Feuerlöschboot" verfügen. Bereitgestellt wurde uns ein
"alter Kahn" vom Ordnungsamt, der sich nun auf unserem Zeuthener See sehen
lassen kann. Unser Dank gilt auch dem Sponsor "Vater" Groba, der wichtige
Tischlerarbeiten zulieferte.
Es sind immer die kleinen
Dinge, die das Leben ausmachen.
Ihr Löschzug Zeuthen der FF Zeuthen
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