Ade mit Feuer, Bratwurst
und Glühwein
Das Weihnachtsbaum-Verbrennen kommt gut an
Auf dem Grill brutzelten Bratwürste, vom Glühwein- sowie
Crêpesstand her duftete es noch ein bisschen wie Weihnachten. Aber bei
eher frühlingshafter Temperatur hatten wohl alle Besucher, die am Samstag
zum 7. Zeuthener Knutfest kamen, mit Weihnachten abgeschlossen. Schließlich
sollten als Schlusspunkt der Festlichkeiten auch ausgediente Weihnachtsbäume
verbrannt werden. - Dachte man sich im Förderverein der Freiwilligen
Feuerwehr Zeuthen wieder. Man traf sich auf der Festwiese hinter der
Wache an der Alten Poststraße.
Für die kleinen Besucher startete das Knutfest traditionell mit einem
Lampionumzug, der von den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr begleitet
wurde. „Zum Glück regnet es heute nicht.“, so Vereinsvorsitzende Regina
Rublack. Aber nass war die ehemalige Pracht der Wohnzimmer doch, und
so qualmte der Stapel immer wieder mal kräftig, bevor die Flammen von
den Feuerwehrmännern des Löschzuges Zeuthen neu entfacht wurden. Wer
zum gemütlichen Beisammensein kam, wünschte sich ein gesundes neues
Jahr, tauschte Neuigkeiten und ließ das vergangene Jahr Revue passieren.
Das Knutfest - angelehnt an den skandinavischen Brauch des Weihnachtsbaumentsorgens
- hatte in Zeuthen erstmals 2005 Einzug gehalten, fand nun das siebente
Mal statt. „Es ist mittlerweile zu einer Tradition geworden für die
Zeuthener Bürger“, freuen sich die beiden Organisatoren Christoph Stiller
und Alexander Groba.
„Ohne die vielen fleißigen Helfer, seien es die Mitglieder des Fördervereins
oder des Löschzuges Zeuthen, wäre solch Veranstaltung nicht machbar.“,
so Alexander Groba. Das Knutfest erhält auch die Unterstützung seitens
der Gemeinde Zeuthen, dem Gewerbeverein Zeuthen, der Gebr. Schwabenland
Großküchen Service GmbH, Ralf Wegel sowie dem ASB. So wurden beispielsweise
Hütten und technische Geräte zur Verfügung gestellt sowie die medizinische
Versorgung sichergestellt. „Vielen Dank dafür.“
Sebastian Groba